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Der perfekte Passwortschutz: Hackern keine Chance lassen

Der sichere Umgang mit persönlichen Daten und wichtigen Passwörtern will gelernt sein. Leichtfertig tappen Internetnutzer immer wieder in die Falle, Schock und Verwunderung sind meist groß bei einem Angriff auf intime Daten.

Je leichter das Passwort zu merken ist, desto unsicherer ist es meist auch. Ist es schwierig für einen sicheren Login zu sorgen? Nein! Wir sagen Ihnen, wie Sie Hackern einen Strich durch die Rechnung machen und wieder entspannt surfen.

Schlechte Passwörter meiden

Das Testergebnis einer amerikanischen Dating-Seite ist erschreckend, die am häufigsten genutzten Passwörter waren „Password“, „123456“, „military“ und „iloveyou“. Solche Kombinationen bieten nicht den geringsten Schutz und sind für Hacker ein offenes Tor zu Ihren Daten. An die Passwörter der Dating-Seite kam man nur aus einem Grund, das Portal wurde von Unbekannten geknackt und die Daten gelangten an die Öffentlichkeit. Einen zusätzlichen Risikofaktor stellte im Fall MilitarySingles.com ein veraltetes Passwortschutz-Verfahren dar.

User sollten bei Ihren Web-Dienstleistern unterschiedliche und möglichst komplexe Passwörter verwenden, auf Anbieter ist oft kein Verlass. Nach einem geknackten E-Mail Konto ist der Weg zu anderen Daten oft nicht weit, dafür sorgen die multifunktionalen Passwörter der ahnungslosen Internetnutzer. So gelingt den Hackern häufig auch der Zugriff auf Finanzdienstleister wie Paypal.

Die Passwort-Speicherfunktion ist ein Risikofaktor

IT-Fachleute haben kein Vertrauen in die Passwort-Speicherfunktion des Webbrowsers. Einfach ist nicht sicher und auf die Speicherung von wichtigen Passwörtern sollte grundsätzlich verzichtet werden. Dieses Vorgehen bietet einen weiteren Schutz für den Raub von empfindlichen Daten und sollte niemals vernachlässigt werden. Beschränken Sie sich bei der Memory-Funktion nur auf die Verwendung von unwichtigen Passwörtern, z.B. die von kostenlosen Testversionen.

Passwort-Manager ausreichend schützen

Die kostenfreie Open-Source-Software Keepass ist ein spezielles Tool zur Passwort-Verwaltung, leider stellt der Umgang mit dem Programm bei unsachgemäßer Anwendung auch ein Risiko dar. Für die Sicherung der Datenbank auf Ihrem Rechner sorgt ein Master-Key. Wird dieser erst geknackt, hat der Hacker den vollen Zugriff auf alle Dienste und jeglicher Schutz hat versagt. Wenigstens dieses Passwort sollten Sie im Kopf behalten, um später nicht jeden Schutz einzubüßen.

Passwörter einfach merken

Das Behalten von komplexen Kombinationen kann mit einigen Tricks erleichtert werden. Nutzen Sie als Passwort-Basis etwas das Sie gut kennen und sich leicht merken können. Beispiele wären der Refrain eines Songs oder der Name des Interpreten, dieses Wort wird einfach abgewandelt und ist auch dann einfach zu merken. Eine weitere Methode ist eine selbst erfundene Geschichte. Beispielsweise: Der Hund schnappt sich den Knochen und geht damit in seine Hütte. Die Anfangsbuchstaben ergeben später dann die Basis des Passwortes.

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