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Diebstahl vorbeugen: So haben Diebe keine Chance

Der beste Tipp um Diebstähle zu vermeiden ist es, die Tricks der Diebe und Langfinger zu kennen. Mit etwas Aufmerksamkeit kann man so die meisten Diebstähle bereits im Vorfeld vermeiden.

Einbrecher, Diebe und Langfinger

Der Unterschied zwischen Einbrechern und Dieben ist, dass Diebe kürzer beobachten. Es ist die Gelegenheit, die sie nutzen, um ihr Opfer zu schädigen. Dabei wird die Unachtsamkeit und Leichtgläubigkeit vieler Menschen, besonders älterer Damen und Herren ausgenutzt. Diebe bestehlen jedoch nicht nur Menschen, sondern sie greifen auch in den ortsansässigen Geschäften zu. Im Gegensatz zu Einbrechern nutzen die „Langfinger“ Menschenmengen, um ans Diebesgut zu kommen. In den meisten Fällen arbeiten Diebe zu zweit, denn einer lenkt ab und der andere führt die Tat aus. Bei den Tatenausführungen haben es die Diebe auf Wertgegenstände wie Handys und Bargeld abgesehen und unwichtige Gegenstände lassen sie meist zurück.

So können Sie sich vor Dieben schützen

In erster Linie sollte die Geldbörse in der Innentasche der Jacke aufbewahrt werden. Befindet sich das Portemonnaie in der Außentasche, haben Diebe „leichtes Spiel“. Darüber hinaus sollte sich die Geldbörse nicht in einer unbeobachtet, getragenen Handtasche oder einem Rucksack befinden. Ältere Menschen stellen oft ihre Handtasche im Einkaufswagen ab, eine Handtasche sollte immer vor dem Körper getragen werden, wenn sich in Menschenansammlungen bewegt wird. Wichtige Papiere wie Personalausweis, Führerschein und EC-Karte sollten separat mitgeführt werden, denn sind die Papiere mit dem Bargeld geklaut worden, dann wird die Neubeschaffung wesentlich teurer.

Bekannte Maschen der Diebe

Menschen durch Fragen abzulenken, ist bei Dieben weit verbreitet, dabei fragt der Eine nach dem Weg und der Andere öffnet getragene Taschen oder greift in Jackentaschen. Eine andere Variante ist die „Anrempeltechnik“, unbemerkt greift der Dieb in leicht zu erreichbaren Taschen. Bei dieser Vorgehensweise werden Menschenmengen, besonders aber Gedränge wie an Bahnhöfen bevorzugt.

Ablenkungsmanöver

In Verkaufsstellen und Geschäften läuft die Diebesmasche ähnlich wie bei Taschendiebstahl. Die Verkäufer werden durch Fragen von dem einen Dieb abgelenkt oder weggelockt und die zweite Person versucht Diebesgut einzustecken. Dabei werden teure Produkte wie Spirituosen, Schmuck und kleine elektronische Geräte bevorzugt. Verkäufer können diesen nur entgegentreten, indem sie schon von vorne rein verdächtige Personen beobachten. Darüber hinaus sollte ein Verkäufer immer ein selbstbewusstes Auftreten, so kann es Dieben erschwert werden.

Vortäuschen eines Notfalls

Eine besonders perfide Masche der Diebe ist, das Vortäuschen eines Notfalls, der keiner ist. Denn hier wird eine Krankheit wie ein Herzinfarkt vorgetäuscht, damit die Aufmerksamkeit abgelenkt und auf die hilfsbedürftige Person gelenkt ist, um währenddessen von einem Komplizen Diebesgut einsammeln zu lassen. Opfer merken meist erst zu spät, dass sie bestohlen wurden.

Der kombinierte Einbruchdiebstahl

Doch Diebe schrecken auch nicht davor zurück, Diebesgut aus Autos zu stehlen. Zum einen sind es die unbeobachteten Autos, die aufgebrochen werden, Diebe nutzen aber auch die Dunkelheit der Nacht, um aus Autos Diebesgut zu entwenden. Für Diebe muss der Diebstahl schnell durchführbar sein und es muss sich lohnen, wenn sie dabei einbrechen. Hat der Autobesitzer eine Jacke, ein Laptop, ein Handy oder eine Aktentasche im Auto liegen gelassen, dann wird entweder das Türschloss geknackt oder eine Scheibe eingeschlagen und nur das Diebesgut entwendet, welches vorher schon ausgespäht wurde.

Was ist bei Diebstählen versichert

Klar ist, wird die Geldbörse oder das Handy aus Jacken- oder Handtasche geklaut, ist dieses nicht versichert. Auch Geschäfte bleiben bei Diebstahl auf dem Schaden sitzen, es sei denn, es handelt sich um einen Überfall. Hier heißt es, Personen stehen über Sachwerte und im Regelfall ist alles versichert. Wird aber ins Auto eingebrochen, welches ordentlich verriegelt wurde, dann tritt die Versicherung in Kraft. Jedoch muss unterschieden werden, Zubehörteile des Autos, darunter zählen auch Navigationssysteme, sind durch die Kraftfahrzeugkaskoversicherung abgedeckt. Im Auto liegen gelassene Hausratsgegenstände hingegen, werden bei Diebstahl von der Hausratversicherung ersetzt. Natürlich sollte hier aufgepasst werden, dass die Gegenstände nicht fahrlässig im Auto offen liegen bleiben, das könnte von der Versicherung als vorsätzlich ausgelegt werden.

Nicht nur kleine Gegenstände werden gestohlen

Beim Autoklau sind es meistens ganze Diebesbanden, die an einem Fahrzeugdiebstahl beteiligt sind. Als Fahrzeughalter kann nur dafür sorge getragen werden, dass das Fahrzeug gut verschlossen ist. Darüber hinaus sollte vermieden werden, in zu einsamen Gegenden zu parken. Selbst modernste Diebstahlschutzeinrichtungen können von Dieben umgangen werden. Bei Autos gibt es wenig Schutz, um dieses vor Dieben zu sichern. Verfügt ein Autobesitzer über eine Garage, kann diese zusätzlichen Schutz vor Diebstahl bieten. Die Autoversicherungen honorieren die Unterstellung eines Autos mit niedrigeren Beitragsätzen.

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